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		<title>Frithjof Schmidt</title>
		<link>http://frithjof-schmidt.de/</link>
		<description>Aktuelle Neuigkeiten und Nachrichten.</description>
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			<title>Frithjof Schmidt</title>
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		<lastBuildDate>Wed, 18 Apr 2012 15:24:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Ausweitung Atalanta-Mandat: Unkalkulierbares Abenteuer in Somalia</title>
			<link>http://frithjof-schmidt.de/detail/nachricht/ausweitung-atalanta-mandat-unkalkulierbares-abenteuer-in-somalia.html</link>
			<description>Zur heute im Kabinett beschlossenen Erweiterung des Atalanta-Mandats erklärt Frithjof Schmidt, stellvertretender Fraktionsvorsitzender:
</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die beschlossene Ausweitung des Mandats auch über das Festland Somalias gefährdet unverständlicherweise die bisherige breite Mehrheit im Bundestag für das gerade im November beschlossene Mandat der erfolgreichen Atalanta-Mission. 
Wir haben dieser Mission im Seegebiet am Horn von Afrika aus Überzeugung zugestimmt. Es geht hier in erster Linie um den Schutz der Schiffe des Welternährungsprogramms zur Versorgung der hungernden somalischen Bevölkerung und den Schutz der internationalen Wasserstraßen vor Piraterie. 
Atalanta war in der bisherigen Ausgestaltung des Mandats hierbei sehr erfolgreich. Es gibt keine überzeugenden Gründe, dies jetzt zu verändern. Dass nun Hubschrauber bis zu zwei Kilometern in das Festland hinein operieren sollen, birgt erhebliche Gefahren sowohl für die beteiligten Einsatzkräfte als auch für die unbeteiligte Zivilbevölkerung. Zudem fänden solche Luftangriffe in einer völkerrechtlichen Grauzone statt. Außerdem können die Piraten diesen Operationen relativ leicht ausweichen. Hier wird die Bundeswehr in ein nicht kalkulierbares Abenteuer in Somalia verwickelt. Das können wir nicht mittragen. Wir fordern die konsequente Umsetzung des erst im November beschlossenen Atalanta-Mandats ohne eine Ausweitung. 
Wir brauchen ein verstärktes ziviles Engagement durch die EU, um die wirklichen Ursachen für Piraterie zu bekämpfen. Eine langfristige Stabilisierung der Region kann nicht durch eine einseitige militärische Ausrichtung des EU-Engagements in Somalia erreicht werden. Der militärische Einsatz auf See kann letztlich nur erfolgreich sein, wenn die der Piraterie zugrunde liegenden Ursachen wie Hunger, Armut und Gewalt wirksam angegangen werden. ]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Außenpolitik</category>
			<category>Sicherheitspolitik</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 15:24:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Myanmar: Gratulation an Aung San Suu Kyi</title>
			<link>http://frithjof-schmidt.de/detail/nachricht/myanmar-gratulation-an-aung-san-suu-kyi.html</link>
			<description>Anlässlich der Parlamentswahlen in Myanmar erklärt Frithjof Schmidt, stellvertretender Fraktionsvorsitzender:
</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wir gratulieren Aung San Suu Kyi zu ihrem Einzug in das Parlament in Myanmar bei den gestrigen Wahlen. Ihr Ergebnis zeigt, dass sie nach wie vor eine überwältigende Unterstützung in der Bevölkerung besitzt. 
Die Wahlen sind ein wichtiger Schritt für die weitere Demokratisierung des Landes, auch wenn sie insgesamt nicht als demokratisch und fair zu werten sind, da Dreiviertel der Sitze im Parlament durch das Militär besetzt werden. Die Wahlen könnten auch ein erster Schritt für die Lockerung der Sanktionen durch die EU sein, über deren Verlängerung die EU-Außenminister voraussichtlich am 23. April entscheiden werden. Jetzt ist es notwendig, dass die Militärjunta auch die restlichen politischen Gefangenen zügig freilässt. Laut Human Rights Watch befinden sich noch immer 850 Oppositionelle im Gefängnis oder unter Hausarrest. Darüber hinaus muss eine Friedenslösung für den gewaltsamen Konflikt in der Kachin-Region im Norden Myanmars auf den Weg gebracht werden. 
Myanmar ist reich an Ressourcen. Es gilt zu verhindern, dass dieser Reichtum bei einer Öffnung des Landes zur Ressourcenflucht führt. Es darf keinen Wettlauf um eine schrankenlose Ausbeutung der dortigen Rohstoffe geben. Dazu ist insbesondere eine Unterstützung beim Ausbau des Rechtssystems notwendig, um beispielsweise &quot;land grabbing&quot; zu verhindern. Die Bundesregierung muss nun in enger Zusammenarbeit mit der EU eine neue entwicklungspolitische Strategie für das Land vorlegen, die dieser Problematik gerecht wird. 
Die Einführung von bürgerlichen Freiheitsrechten darf nicht mit einer marktradikalen Politik einhergehen. Eine solche Politik könnte schwer destabilisierende Folgen haben. Eine Öffnung des Landes muss behutsam erfolgen und darf nicht vom neoliberalen Duktus geleitet werden. ]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles</category>
			<category>Presse</category>
			<category>Sicherheitspolitik</category>
			<category>Außenpolitik</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Afghanistan: Abzug 2014 – Irreführung des Parlaments? </title>
			<link>http://frithjof-schmidt.de/detail/nachricht/afghanistan-abzug-2014-irrefuehrung-des-parlaments.html</link>
			<description>Zu den Berichten, dass Angela Merkel bei ihren Besuch in Afghanistan den Abzugstermin für die Bundeswehr bis 2014 in Frage gestellt hat, erklärt Frithjof Schmidt, stellvertretender Fraktionsvorsitzender:</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wir fordern die Bundesregierung auf, gegenüber dem Bundestag zu erklären, ob sie am Abzug bis 2014 festhalten will oder nicht. Die Äußerungen der Bundeskanzlerin öffnen eine Hintertür für eine Verlängerung des Afghanistaneinsatzes. 
Unsere Befürchtungen, dass der bisherige Planungsverzicht der Bundesregierung für einen konkreten Abzug der Bundeswehr ein Hinweis auf eine Verlängerung des Einsatzes auch nach 2014 darstellt, erhärten sich dadurch. 
Nach ähnlichen Aussagen von Verteidigungsminister de Maiziere im Dezember stellt die Bundesregierung damit zum zweiten Mal die zentrale Botschaft der internationalen Gemeinschaft seit der Londoner Konferenz im Januar 2010 in Frage. Das schafft Unsicherheit und dementiert Erklärungen, die zum Abzugstermin 2014 im Zusammenhang mit der Mandatsverlängerung im Bundestag gegeben wurden. 
Das kommt einer politischen Irreführung des Bundestags bei der Mandatserteilung gleich. Der Bundestag hat im Januar der Verlängerung des ISAF-Mandats der Bundeswehr zugestimmt, auch weil die Bundesregierung sich zu einem Abzugsziel 2014 bekannt hat. 
Wir fordern die Bundesregierung auf, an ihren ursprünglichen Plänen festzuhalten. Der Abzug der Kampftruppen muss bis 2014 abgeschlossen werden. ]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Außenpolitik</category>
			<category>Sicherheitspolitik</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 18:36:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Syrien: Sicherheitsrat muss gemeinsames Signal senden </title>
			<link>http://frithjof-schmidt.de/detail/nachricht/syrien-sicherheitsrat-muss-gemeinsames-signal-senden.html</link>
			<description>Anlässlich der heutigen Sitzung des UN-Sicherheitsrats erklärt Frithjof Schmidt, stellvertretener Fraktionsvorsitzender:</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wir fordern Russland auf, seine Blockadehaltung im UN-Sicherheitsrat aufzugeben. Eine klare Haltung des UN-Sicherheitsrats gegenüber Syrien ist dringender denn je erforderlich. Der Appell von fünfzig Intellektuellen aus aller Welt an den UN-Sicherheitsrat weist richtigerweise daraufhin, dass die Uneinigkeit innerhalb des Sicherheitsrates dem syrischen Regime ein falsches Gefühl von Sicherheit gibt. Gleichzeitig lässt Bashar al-Assad jegliche Friedensinitiativen im Sande verlaufen. 
Eine Lösung des Syrien-Konflikts kann es nur über Verhandlungen geben. Wir unterstützen daher ausdrücklich die Bemühungen des UN-Sondergesandten Kofi Annan um eine Friedenslösung in Syrien. Seiner Forderung für ein Ende der Gewalt, den freien Zugang von Hilfsorganisationen und die Freilassung von Inhaftierten muss die syrische Regierung unverzüglich nachkommen. Der Sicherheitsrat muss diese Forderungen mit Nachdruck unterstützen, wenn er schon nicht die Kraft findet, den Diktator zum Rücktritt aufzufordern. Die unerträgliche humanitäre Situation in Syrien verlangt nach einem geschlossenen Handeln der Weltgemeinschaft.]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles</category>
			<category>Außenpolitik</category>
			<category>Sicherheitspolitik</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Afghanistan: Frauenrechte sind nicht verhandelbar</title>
			<link>http://frithjof-schmidt.de/detail/nachricht/afghanistan-frauenrechte-sind-nicht-verhandelbar.html</link>
			<description>Angesichts einer Erklärung des afghanischen Religionsrates Ulema, der die Rechte von Frauen massiv beschneiden will, erklären Ute Koczy, Sprecherin für Entwicklungspolitik und Frithjof Schmidt, stellvertretender Fraktionsvorsitzender: </description>
			<content:encoded><![CDATA[Wir fordern von der Bundesregierung, sich gegenüber der afghanischen Regierung dafür einzusetzen, dass diese Forderungen nicht umgesetzt werden. Die Bundesregierung muss entsprechend diplomatisch tätig werden. Die aktuellen Forderungen des Religionsrates fallen hinter die Grundsätze der afghanischen Verfassung zurück und ignorieren grundlegende Menschrechte. Der Rat proklamiert, dass Frauen nicht mehr unverschleiert und ohne männliche Begleitung zum Einkaufen, zur Schule oder ins Büro gehen dürfen. Zu Recht haben Human Rights Watch und das Afghanistan Women's Council diesen Vorstoß afghanischer Konservativer heftig kritisiert. Ein politischer Skandal ist aber vor allem, dass sich Präsident Karzai hinter die Erklärung gestellt hat. Frauenrechte sind für uns unveräußerliche Menschenrechte, die nicht in Frage gestellt werden dürfen. Präsident Karzai muss hier seine Haltung korrigieren. 
Im vergangenen Jahr gab es bereits ähnliche Initiativen. Eine geplante Verstaatlichung und Kontrolle von Frauenhäusern konnte unter anderem durch die aktive afghanische Zivilgesellschaft verhindert werden. Der Einsatz der afghanischen Zivilgesellschaft gibt Grund zur Zuversicht. Dieser Konflikt zwischen konservativen und progressiven Kräften ist von entscheidender Bedeutung für die Zukunft Afghanistans in Zeiten des Abzugs und darüber hinaus. ]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Außenpolitik</category>
			<category>Sicherheitspolitik</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 09 Mar 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Nordkorea: Wichtiges Signal im Atomstreit</title>
			<link>http://frithjof-schmidt.de/detail/nachricht/nordkorea-wichtiges-signal-im-atomstreit.html</link>
			<description>Zur Ankündigung Nordkoreas, sein Atomprogramm einzustellen erklären Frithjof Schmidt, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, und Agnieszka Brugger, Sprecherin für Abrüstungspolitik:
</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wir begrüßen das Ergebnis der Verhandlungen zwischen den USA und Nordkorea, die Urananreicherung in Nordkorea einzustellen, weitere Atomtest zu stoppen und auf den Start von Langstreckenraketen zu verzichten. Das ist ein wichtiges Signal für die Entspannung im Atomstreit zwischen Nordkorea und den USA und ein erster Schritt in Richtung einer Öffnung Nordkoreas nach jahrzehntelanger Isolation. 
Nordkorea muss schnellstmöglich wieder dem Atomwaffensperrvertrag beitreten und die Zusammenarbeit mit der IAEA wieder aufnehmen. Die Glaubwürdigkeit von Kim Jong Uns neuem Kurs hängt davon ab, dass der Ankündigung auch Taten folgen und Inspektoren ihre Arbeit im Land aufnehmen können. Nordkorea ist eines der unfreisten Länder der Welt. Das Regime begeht schwerste Menschrechtsverletzungen. Trotzdem sollte die Bundesregierung ihre Isolationspolitik gegenüber dem Land überdenken und Kooperationsmöglichkeiten, insbesondere in den Bereichen der humanitären und kulturellen Zusammenarbeit, anbieten. Das könnte Anreize für eine mögliche Öffnung des Landes und eine Verbesserung der Situation schaffen. Die Bundesregierung muss gemeinsam mit internationalen Partnern und den Staaten aus der Region die Chance zu Verhandlungen für eine friedliche Lösung des Atomkonflikts mit Nordkorea nutzen. 
Die Einigung zwischen Nordkorea und der USA macht auch erneut deutlich: Das beharrliche Festhalten an einer politischen Verhandlungslösung zahlt sich aus. Angesichts des sich verschärfenden Streits um das iranische Atomprogramm, ist das eine lehrreiche Erkenntnis. Auch im iranischen Atomstreit darf es eine Lösung nur über weitere Verhandlungen geben. Zu diesen sollten alle Akteure wieder zurückkehren. ]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Außenpolitik</category>
			<category>Sicherheitspolitik</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 01 Mar 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title> Westerwelles PR-Konzept gegen Hegemonie-Ängste</title>
			<link>http://frithjof-schmidt.de/detail/nachricht/westerwelles-pr-konzept-gegen-hegemonie-aengste.html</link>
			<description>Zur Absicht von Außenminister Westerwelle, das Auswärtige Amt auf Europakommunikation zu trimmen, erklärt Frithjof Schmidt, stellvertretender Fraktionsvorsitzender:</description>
			<content:encoded><![CDATA[Gegen die verkorkste Europapolitik der Bundesregierung hilft kein PR-Konzept.Das Konzept will &quot;Ängste vor deutschen Alleingängen und Hegemonie-Bestrebungen&quot; nehmen und den europäischen Partnern die deutsche Solidarität versichern. Dass diese Ängste bestehen, verdeutlicht das Scheitern einer deutschen Außenpolitik, die immer europäisch sein muss.
Deutschlands Ansehen in Europa hat durch das Agieren von Schwarz-Gelb stark gelitten. Die Absicht einer stärken Europakommunikation erscheint als hilfloser Versuch des Außenministeriums, die Scherben der verfehlten Euro-Rettungspolitik zusammenzukehren. Die Äußerungen von Volker Kauder &quot;Jetzt auf einmal wird in Europa Deutsch gesprochen&quot; oder die Einlassung von Innenminister Friedrich zum Euro-Ende für Griechenland verdeutlichen wie wenig zentrale schwarz-gelbe Akteure von Europa verstehen.
Außenminister Westerwelle hat lange die Europapolitik ignoriert und dem Kanzleramt überlassen. Im dritten Jahr seiner Amtszeit und im vierten Jahr der Eurokrise entdeckt er jetzt Europa. Im Globalisierungskonzept, das Westerwelle vor einigen Woche vorgestellt hat, war ihm die europäische Dimension nur eine Randnotiz wert. Es wäre sehr zu wünschen, wenn Europa wieder einen größeren Stellenwert für den Außenminister bekäme. Vermutlich aber wird der Außenminister demnächst schon bald ein neues Konzept zu einem anderen Thema vorstellen.]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Außenpolitik</category>
			<category>Europa</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 29 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Koranverbrennung in Bagram</title>
			<link>http://frithjof-schmidt.de/detail/nachricht/koranverbrennung-in-bagram.html</link>
			<description>Zu den gewaltsamen Ausschreitungen nach der Koranverbrennung im US-Stützpunkt Bagram erklärt Frithjof Schmidt, stellvertretender Fraktionsvorsitzender:</description>
			<content:encoded><![CDATA[Diese Missachtung eines hohen religiösen Gutes des Islams ist ein erschreckender politischer Fehler, der auch die Anstrengungen für eine politische Lösung in Afghanistan erschweren wird. Die Vorgänge sind ein alarmierende Zeichen dafür, wie tief das Vertrauen in die ISAF-Truppen bei großen Teilen der afghanischen Bevölkerung schon erschüttert ist. Das gefährdet die erreichten Aufbauanstrengungen und auch das Leben der internationalen zivilen Helferinnen und Helfer sowie der eingesetzten Soldatinnen und Soldaten. 
Die schnelle Entschuldigung des ISAF-Kommandeurs John Allen war ein wichtiges Signal. Das allein reicht aber nicht aus. Einmal mehr war das berüchtigte Geheimgefängnis Bagram Auslöser dieses Zwischenfalls. Das Internationale Rote Kreuz (IRK) und die Unabhängige afghanische Menschenrechtskommission müssen einen umfassenden Zugang zum Gefängnis erhalten. Das IRK und die Menschenrechtskommission sollen eine unabhängige Untersuchung der dortigen Zustände vornehmen können. Zugleich muss Bagram schnellstmöglich an die Afghanen übergeben werden. ]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles</category>
			<category>Außenpolitik</category>
			<category>Sicherheitspolitik</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Myanmar – behutsame Öffnung des Landes </title>
			<link>http://frithjof-schmidt.de/detail/nachricht/myanmar-behutsame-oeffnung-des-landes.html</link>
			<description>Anlässlich der Reise von Minister Niebel nach Myanmar erklärt Frithjof Schmidt, stellvertretender Fraktionsvorsitzender:</description>
			<content:encoded><![CDATA[Es ist richtig, dass Deutschland und die EU die jüngste Entwicklung in Myanmar anerkennen und eine Lockerung beziehungsweise Aufhebung der Sanktionen vorbereiten. Unbedingt notwendig ist zuerst eine Aufhebung der Reisebeschränkungen. Darüber hinausgehende Lockerungen oder eine vollständige Aufhebung der Sanktionen sollten abhängig von weiteren Reformschritten in Aussicht gestellt werden. 
Wir fordern zudem Minister Niebel auf, weiter in enger Zusammenarbeit mit der EU eine neue entwicklungspolitische Strategie für das Land vorzulegen. Myanmar ist reich an Ressourcen. Es muss verhindert werden, dass dieser Reichtum zum Ressourcenfluch wird. Es darf keinen Wettlauf um eine schrankenlose Ausbeutung der dortigen Rohstoffe geben. Dazu ist insbesondere eine Unterstützung beim Ausbau des Rechtssystems notwendig, um beispielsweise &quot;land grabbing&quot; zu verhindern. 
Die Einführung von bürgerlichen Freiheitsrechten sollte nicht mit einer marktradikalen Politik einhergehen. Eine solche Politik könnte schwer destabilisierende Folgen haben. Eine Öffnung des Landes muss behutsam erfolgen. Sie darf nicht vom neoliberalen Duktus geleitet werden.]]></content:encoded>
			<category>Entwicklungspolitik</category>
			<category>Außenpolitik</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Aktuelles</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 17:12:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Globalisierungskonzept: Viele Worte für wenig Substanz</title>
			<link>http://frithjof-schmidt.de/detail/nachricht/globalisierungskonzept-viele-worte-fuer-wenig-substanz.html</link>
			<description>Zum heute vorgestellten Grundsatzpapier &quot; Globalisierung gestalten - Partnerschaften aufbauen - Verantwortung teilen&quot; von Minister Westerwelle erklären Frithjof Schmidt, Stellvertretener Fraktionsvorsitzender, und Kerstin Müller, Sprecherin für Außenpolitik:</description>
			<content:encoded><![CDATA[Westerwelle verschwendet viele Worte für wenig Substanz. Über zwei Jahre hat es gedauert, eine offenkundige Leerstelle in der schwarz-gelben Außenpolitik zu füllen. Seit langem ist klar, das sich kein Problem mehr ohne die Einbeziehung der G 20 und der Vereinten Nationen lösen lässt. Das gilt für die internationale Wirtschafts- und Finanzkrise ebenso, wie für den Klimawandel, Fragen der Rohstoffpolitik oder der Abrüstung. So richtig es ist, diese Veränderungen politisch gestalten zu wollen, so unklar bleibt das Konzept. Es formuliert Grundsätze aber keine verbindlichen Zielen und lässt zentrale Fragen offen. 
Welche Länder von der Bundesregierung zu den &quot;Gestaltungsmächten&quot; gezählt werden bleibt unklar. Das verweist auf die diplomatischen Schwierigkeiten, die ein solcher Begriff hervorruft, wenn er zur Regierungsdoktrin erhoben wird. Eine zentrale Herausforderung der globalen Politik liegt ja gerade im sich zuspitzenden Gegensatz zwischen den Vereinten Nationen und den G-20. Hier braucht es eine Reform der Vereinten Nationen und eine Einbindung der G-20 in eine neue Struktur. 
Deutschland könnte diese Ideen mit seinem derzeitigen Sitz im Sicherheitsrat maßgeblich vorantreiben. Die G-20 als Eliteclub allein hat keine ausreichende Legitimation zur Lösung der globalen Herausforderungen. Doch das vorliegende Konzept versucht noch nicht einmal diese entscheidende Frage zu beantworten oder eine Perspektive zu entwickeln. Dem Konzept fehlt nicht nur der normative Rahmen, es bleibt auch in vielen Teilbereichen weit hinter dem Notwendigen zurück. 
So wird der Handel und Abbau von Rohstoffen nur unter dem Aspekt der deutschen Versorgungssicherheit thematisiert. Das gerade der überproportionale Verbrauch von Rohstoffen durch die Industrieländer Teil des Problems ist, wird genauso ausgeblendet, wie die sozialen und ökologischen Folgen für die Bevölkerung in den Abbauländern. Aussagen zu Menschrechten und Rechtsstaatlichkeit beschränken sich auf Allgemeinplätze. Das gilt gerade auch im Bereich der Außenwirtschaftförderung. Menschenrechte kommen nicht vor, ebenso wenig wie Umwelt- und Sozialstandards bei der Aushandlung von Freihandelsabkommen. 
Nirgendwo im Papier wird das eigene Handeln kritisch reflektiert. Es ist unglaubwürdig, einerseits vollmundige Erklärungen zu Frieden, Menschenrechten und Nachhaltigkeit abzugeben und anderseits mitverantwortlich zu sein für einen Raubbau an den globalen Ressourcen und regelmäßige Waffenexporte an autoritäre Regime. Zudem wird die Verantwortung ignoriert, ökologische und soziale Leitplanken für die Weltwirtschaf aufzubauen. Wer Dialog fordert, aber sich selbst nicht ändern will, wird schnell sprachlos sein. 
<b>(Bild Vorschau: Gerd Atlmann / Pixelio.de)</b> 
]]></content:encoded>
			<category>Aktuelles</category>
			<category>Entwicklungspolitik</category>
			<category>Außenpolitik</category>
			<category>Pressemitteilung</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 15:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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